Rückblick: Mein Vortrag „KI und Informationssicherheit“ auf dem ITQ Partnertag 2023

Am 12. Oktober 2023 war ich als Speaker auf dem ITQ Partnertag eingeladen – mit einem Thema, das an Brisanz kaum zu überbieten ist: Künstliche Intelligenz trifft auf Informationssicherheit. In meinem Vortrag wollte ich nicht nur aufzeigen, wie KI uns bei der Abwehr von Bedrohungen unterstützt – sondern auch, welche neuen Risiken sie mitbringt.
October 12, 2023

Rückblick: Mein Vortrag „KI und Informationssicherheit“ auf dem ITQ Partnertag 2023

Am 12. Oktober 2023 war ich als Speaker auf dem ITQ Partnertag eingeladen – mit einem Thema, das an Brisanz kaum zu überbieten ist: Künstliche Intelligenz trifft auf Informationssicherheit.

In meinem Vortrag wollte ich nicht nur aufzeigen, wie KI uns bei der Abwehr von Bedrohungen unterstützt – sondern auch, welche neuen Risiken sie mitbringt.

Vom Hype zur Verantwortung

„KI wird die langersehnte Verstärkung für jedes Team – aber sie braucht klare Regeln und aufmerksame Menschen.“

So startete ich meine Keynote. Denn auch wenn KI für viele noch faszinierend neu ist, spielt sie längst eine operative Rolle in der IT-Sicherheit. Von der Bedrohungserkennung bis zur automatischen Reaktion – smarte Systeme übernehmen Aufgaben, für die früher ganze Teams zuständig waren.

Aber: KI kann genauso gut zum Angreifer werden. Und genau hier beginnt die Gratwanderung zwischen Chance und Risiko.

Wie KI unsere Informationssicherheit stärkt

Ich habe praxisnah demonstriert, wie moderne Tools wie Darktrace bereits heute Netzwerke überwachen, Bedrohungen priorisieren und im Ernstfall blitzschnell Gegenmaßnahmen einleiten – ohne menschliches Zutun.

Zudem habe ich gezeigt, wie generative KI bei der Schulung von Mitarbeitenden, dem Erstellen von Sicherheitsrichtlinien oder der Transkription von Incident-Calls unterstützen kann.

„KI erkennt Bedrohungen, die wir gar nicht sehen – aber sie braucht unser Urteil, um richtig zu reagieren.“

Neue Gefahren durch KI – was wir nicht unterschätzen dürfen

Ein weiterer Fokus meines Vortrags lag auf den neuen Sicherheitsrisiken, die durch KI überhaupt erst entstehen:

  • Keylogging via KI über Tastatureingabegeräusche
  • WLAN-Signale zur Raumüberwachung umfunktioniert
  • Deepfake-Videos und synthetische Stimmen als Angriffsvektor
  • Halluzinierende Chatbots mit Zugriff auf Unternehmensdaten
„KI ist keine Waffe – aber sie kann eine werden, wenn wir nicht wissen, was sie tut.“

Datenschutz, Regulierung und Verantwortung

Selbstverständlich sprach ich auch über den rechtlichen Rahmen: DSGVO, AI Act der EU, Transparenzpflichten und ethische Fragen.

Denn bei aller Technikbegeisterung gilt:

„Die Verantwortung bleibt immer beim Menschen. Wir dürfen die Entscheidung nie ganz abgeben – auch nicht an KI.“

Mein Fazit – und ein Appell

Der Vortrag auf dem ITQ Partnertag hat einmal mehr gezeigt, dass die Schnittstelle zwischen KI und IT-Security hochrelevant ist – und dass viele Unternehmen sich noch nicht ausreichend darauf vorbereitet haben.

„KI kann helfen – aber nur, wenn wir ihr vertrauen können. Und Vertrauen braucht Transparenz, Schulung und Kontrolle.“

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